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Der Rabe von Edgar Allen Poe

Einst, um eine Mittnacht graulich,da ich trübe sann und traulich
müde über manchem alten Folio lang vergessn`ner Lehr`-
da der Schlaf schon kam gekrochen,scholl auf einmal leis ein
Pochen,
gleichwie wenn ein Fingerknochen pochte, von der Türe her.
"`s ist Besuch wohl",murrt´ich,"was da pocht so knöchern zu
mir her-"
das allein - nichts weiter mehr.

Ah,ich kann´s genau bestimmen:im Dezember war´s,dem
grimmen,
und der Kohlen matt Verglimmen schuf ein Geisterlicht so leer.
Brünstig wünscht´ich mir den Morgen; - hatt´umsonst
versucht zu borgen
von den Büchern Trost dem Sorgen,ob Lenor´wohl selig wär´-
ob Lenor´,die ich verloren,bei den Engeln selig wär´-
bei den Engeln - hier nicht mehr.

Und das seidig triste drängen in den purpurnen Behängen
füllt´,durchwühlt´mich mit Beengen,wie ich´s nie gefühlt
vorher;
also daß ich den wie tollen Herzensschlag mußt´wiederholen:
"´s ist Besuch nur,der ohn´Grollen mahnt, daß Einlaß er
begehr´-
nur ein später gast,der friedlich mahnt,daß Einlaß er begehr´;-
ja nur das - nichts weiter mehr."

Augenblicklich schwand mein Bangen, und so sprach ich
unbefangen:
"Gleich,mein Herr-gleich,meine Dame - um Vergebung
bitt´ich sehr;
just ein Nickerchen ich machte,und ihr Klopfen klang so sachte,
daß ich kaum davon erwachte,sachte von der Türe her -
doch nun tretet ein!" - und damit riß weit auf die Tür ich -
leer!
Dunkel dort-nichts weiter mehr.

Tief ins Dunkel späht´ich lange,zweifelnd,wieder seltsam
bange,Träume träumend,wie kein sterblich Hirn sie träumte je vorher;
doch die Stille gab kein Zeichen;nur ein Wort ließ hin sie
streichen
durch die Nacht,das mich erbleichen ließ:das Wort"Lenor`?"
so schwer -
selber sprach ich´s,und ein Echo murmelte´s zurück so schwer:
nur "Lenor´!" - nichts weiter mehr.

Da ich nun zurück mich wandte und mein Herz wie Feuer
brannte,
hört´ich abermals ein Pochen, etwas lauter denn vorher.
"Ah, gewiß", so sprach ich bitter,"liegt´s an meinem
Fenstergitter;
Schaden tat ihm das Gewitter jüngst-ja, soich´s mir erklär´; -
schweig denn still, mein Herze, laß mich nachsehn, daß ich´s mir
erklär´: -
´s ist der Wind- nichts weiter mehr!"

Auf warf ich das Fenstergater, als herein mit viel Geflatter
schritt ein stattlich stolzer Rabe wie aus Sagenzeiten her;
Grüßen lag ihm nicht im Sinne;keinen Blick lang hielt er inne;
mit hochherrschaftlicher Miene flog empor zur Türe er -
setzt´sich auf die Pallas-Büste überm Türgesims dort - er
flog und saß-nichts weiter mehr.

Doch dies ebenholzne Wesen ließ mein Bangen rasch genesen,
ließ mich lächeln ob der Miene, die es macht´so ernst und Hehr:
"Ward die auch kein Kamm zur Gabe", sprach ich,"so doch stolz
Gehabe,
grauslich grimmer alter rabe, Wanderer aus nächtger Sphär´-
sag, welch hohen namen gab man dir in Plutos nächtger Sphär´?"
Sprach der rabe,"Nimmermehr".

Staunend hört´dies rauhe Klingen ich dem Schnabel sich
entringen,
ob die Antwort schon nicht eben sinnvoll und
bedeutungsschwer;
denn wir dürfen wohl gestehen, daß es keinem noch geschehen,
solch ein Tier bei sich zu sehen, das vom Türgesimse her -
das von einer Mamor-Büste überm Türgesimse her
sprach, es heiße "Nimmermehr".

Doch der droben einsam ragte und dies eine Wort nur sagte,
gleich als schütte seine Seele aus in diesem Worte er,
keine Silbe sonst entriß sich seinem düstren Innern, bis ich
seufzte: "Mancher Freund verließ mich früher schon ohn´
Wiederkehr -
morgen wird er mich verlassen, wie mein Glück - ohn´
Wiederkehr."
Doch da sprach er, "Nimmermehr!"

Einen Augenblick erblassend ob der Antwort, die so passend,
sagt´ich, "Fraglos ist dies alles, was das Tier gelernt bisher:
`s war bei einem Herrn in Pflege, den so tief des schicksals
Schläge
trafen, daß all seine Wege schloß dies eine Wort so schwer -
daß all seiner Hoffnung Lieder als refrain beschloß so schwer
dies "Nimmer - nimmermehr."

Doch was Trübes ich auch dachte, dieses Tier mich lächeln
machte,
immer noch, und also rollt´ich stracks mir einen Sessel her
und ließ die Gedanken fliehen, reihte wilde Theorien,
Phantasie an Phantasien: wie´s wohl zu verstehen wär´-
wie dies grimme, ominöse Wesen zu verstehen wär´ -
wenn es krächzte "Nimmermehr".

Dieses zu erraten, saß ich wortlos vor dem Tier, doch fraß sich
mir sein Blick ins tiefste Innre nun, als ob er Feuer wär´;
brütend über Ungewissem legt´ich, hin und her gerissen,
meinen Kopf aufs samtne Kissen, das ihr haupt einst drückte
hehr -
auf das violette Kissen, das ihr Haupt einst Drückte hehr,
doch nun, ach! drückt nimmermehr!

Da auf einmal füllten Düfte, dünkt´mich, weihrauchgleich die
Lüfte,
und seraphner Schritte Klingen drang vom estrich zu mir her.
"Ärmster", rief ich, "sieh, Gott sendet seine Engel dir und
spendet
Nepenthes, worinnen endet nun Lenor´s Gedächtnis schwer; -
trinkt das freundliche Vergessen, das bald tilgt, was in dir
schwer!"
Sprach der rabe, "Nimmermehr".

"Ah, du prophezeist ohn´Zweifel, Höllenbrut! ob Tier, ob
Teufel -
ob dich der Versucher sandte, ob ein Sturm dich ließ hierher,
trostlos, doch ganz ohne Bangen, in dies öde land gelangen,
in dies Haus, von graun umfangen, - sag´s mir ehrlich, bitt´dich
sehr -
gibt es - gibt´s in Gilead Balsam? - sag´s mir - sag mir, bitt´
dich sehr!"
Sprach der rabe, "Nimmermehr".

"Ah! dann nimm den letzten Zweifel, Höllenbrut - ob Tier, ob
Teufel!
Bei dem himmel, der hoch über uns sich wölbt - bei Gottes
Ehr´-
künd mir: wird es denn geschehen, daß ich einst in Edens Höhen
darf ein Mädchen wiedersehen, selig in der Engel Heer -
darf Lenor´, die ich verloren, sehen in der Engel Heer?"
Sprach der rabe, "Nimmermehr".

"Sei denn dies dein Abschiedszeichen", schrie ich, "Unhold
ohnegleichen!
hebe dich hinweg und kehre stracks zurück in Plutos Sphär´!
keiner einz´gen Feder schwärze bleibe hier, dem finstern Scherze
Zeugnis! Laß mit meinem Schmerze mich allein! - hinweg dich
scher!
Friß nicht länger mir am Leben! Pack dich! Fort! hinweg dich
scher!"
Sprach der Rabe, "Nimmermehr".

Und der Rabe rührt´sich nimmer, sitzt noch immer, sitzt noch
immer
auf der bleichen Pallas-Büste überm Türsims wie vorher;
und in seinen Augenhöhlen eines Dämons Träume schwelen,
und das licht wirft seinen scheelen schatten auf den Estrich
schwer;
und es hebt sich aus dem Schatten auf dem Estrich dumpf und
schwer
meine Seele - nimmermehr.



ODE AN SCHNORMI I. (von der Vizeverrückten)

Gelobed seisd du, groußor Schnormi,
Herrschor übors deüdsche Land!
De Feldor bliehn wiedor seid de
regiersd mid demogradscher Hand.

Nee, Gindor war das scheene damals,
als Dresden in dn Flammen schdand,
dor Geenich übers Nabalm, Schnormi,
warschd du, und de warschd galand,

liesd mich ersd ma ferdsch schdudiern,
bevor de ziggst es Schweeflholds,
un dann gonnt mer drumviern
iebor wahlunfähsches zeugs.

Gundn, die nich redn genn,
Leude die zu bleede sinn,
womeeglisch noch de reschdn wähln,
sowas gann und darf nich sinn.

Gegen sowas muss mer vorgehn
und du Schnormi hasd’s gedan:
Gesichdsgondrolle an dor Urne,
riefsd dn Harkan uffn Plan,

Schdembl gabs für gans besondre,
die zu bleed fier alles warn;
denen wars ä Freiflugtigged
Uff de bayrischn Ganarn.

Denn - das hasde schlau gedeiggseld -
Bayern war jetz wiedor frei,
hasds vorlegt in dn Adlandigg
midsamd der ganzen Stoberei.

‘S Leben is jetz einfach scheen;
mit Schnormi, unsorm Großherdsog,
meege ‘s Land nur freelich bliehn,
mir sitzn vorm gefillden Droog.

Nie meege deine Herrschafd endn,
dafier sei dies Lied Garand.
Gelobed seisd du, groußor Schnormi,
Herrschor übors deüdsche Land!

Gefallener Engel
Siehst Du meine Augen brechen
Hinter einem Lächeln aus Glas
Zersplittert an einer verbotenen Liebe
Verliere ich mein Herz - werde fallen
Zu tief um mich zu fangen
Zu endlos um nicht am Aufprall zu zerbrechen
An den Gefühlen die nicht sein dürfen
Schaue niemals in die Augen eines Engels
Denn Du wirst Dich verlieren
In all ihrem endlosen schmerz
Und ihrer grenzenlosen Liebe
Im Fall sein Herz zerreißen - es mit Dir nehmen
Ihn verbrennen und stürzen
Denn ein Engel ist geboren für die Einsamkeit
Für den Schmerz den er von dir nimmt
Doch auch Engel können lieben
Nur sie dürfen niemals zeigen
Welch blutige Tränen sie weinen
Denn sie sind dazu verdammt allein zu sein
Dürfen niemals glücklich sein
Sie erscheinen Dir in dunkler Nacht
Wie ein Stern
Dir den Weg zu weisen
Deine Augen zu öffnen
Und Dich an der Hand zu führen
Sie verschwinden leise wie ein schöner Traum
Verbleibend als ein warmer Schatten in Deiner Seele
Doch ich verlor mich in Augen
Die nicht für mich bestimmt
Verfangen in einer Seele
Die ein Spiegel der Meinen
Konnte nicht mehr entkommen
Gefangen von Deinem Lächeln
Sehe ich zu wie meine Flügel brechen
Meine Augen bluten
Von verbotenen Blicken voller Sehnsucht
Und ich frage mich
Warum bin ich das was ich bin
Womit verdiene ich all den Schmerz
Das verbrennen meiner Seele
In einem Feuer das ich niemals sehen durfte
Wünsche mir zu erblinden
Zu vergessen was ich sah
Zu besiegen was ich fühle
Zu kämpfen gegen den Fall
Der Fall eines Engels
Welcher die Liebe sah...

Verzweifelte Liebe
Hier liege ich nun
Eingehüllt im sanften Kerzenschein
Und wünsche mir
Dass die Sonne doch nie mehr wieder aufgeht
Dass kein Licht mehr mich jemals berührt
Schmerz zerfrisst mein Herz
Sehnsucht verschlingt meine Seele
Verzweiflung verbrennt meine Hoffnung
Und die Dunkelheit zieht ein
In die Ruine die einst ich gewesen
Hier liege ich nun
Umgeben von melancholischen Klängen
Mit der Klinge in meinen Händen
Und ich wünsche mir
Dass das Ende kommt
Dass der Schmerz aufhört
Mich niemals mehr quält
Und doch...er bleibt
Will nicht von mir weichen
Tief in meiner Seele
Wie ein Fluch
Hier liege ich nun
Meine Augen erfüllt von blutigen Tränen
Ich schaue in den Himmel
Und frage mich WARUM???

Die Maske
Ich weine
Leise in mich hinein
Meine Tränen seht ihr nicht
Ich schreie
So laut ich nur kann
Doch niemand hört meine Rufe
Ich leide
Scheinbar unendliche Qualen
Doch keiner merkt es
Meine Seele stirbt
Einer welkenden Sommerblume gleichend
Wenn der Herbst ihr das Leben raubt
Und der Schmerz dieser 1000 Tode
Zerreißt mich innerlich
Wie ein totes Blatt im Wind
Schneidet mir dieses Lächeln ins Gesicht
Entfacht die Glut in meinen Augen
Jedoch
All dies ist nur ein Spiel
Welches meine Psyche mit mir spielt
Ich weine
Und sehe all die roten Tränen
Wie sie Perlen gleich
Ihren Weg über meinen Körper suchen
Ich höre meine Schreie
Wie sie meinen Verstand zerreißen
Meine Sinne betäuben
Mich schwinden lassen
Und ich sehe mich leiden
Mit blutigen Tränen
Unter meinen Kleidern versteckt
Sehe mich sterben
Jeden verfluchten Tag
Mit einem Lächeln
Auf meinem fröhlichen Gesicht...


Blind
Mein Schatten versteckt
In Deinem strahlend Licht
Deine Gestalt gefesselt
Tief in meinem Herzen
Mein Schmerz an Deiner Seite
Ein stiller Begleiter
Stets mit auf Deinem Weg
Doch Du siehst mich nicht
Denn Deine Augen sind verbunden
Von fremder Hand
Mein Untergang weilt stets neben Dir
Bricht mit hämischem Grinsen
Mein verblutendes Herz
Du schaust still weg
Darfst und willst es nicht sehen noch wissen
Wie oft schon
Versuchte ich Dich zu brechen
Von meinem Herzen
Doch lähmt mich der Schmerz
Und so bist Du dort noch immer
Und auf ewig
Hältst mich gefangen
In einer Welt des Schmerzes
Aus der es kein Entrinnen gibt...






Diebischer Engel
Ich kann Dich sehen
Genau vor meinen Augen
Tanzender Engel der Nacht
Ich fühle Dich
Während Du mich streifst
Sanfter Windhauch
Ich kann Dich auch riechen
Den Duft eines schwarzen Engels
Tanzend...anmutig wie ein Gott
Mit meinem Herzen in Deiner Hand
Tanzend wie ein Dieb
Mit meinem Herzen
Auf und davon...

Meine leere, verlorene Hülle
Mit wunden Augen
Erblindet von Tränenmeeren
Irre ich verzweifelt hinter mir her
Versuche mich zu finden
Mein verlorenes Leben wieder einzufangen
Mit verblutenden Wunden
Liege ich im Dreck meiner Selbst
Erschlagen von den Steinen die fielen
Mit der Mauer meiner Seele
Mit gebrochenem Herzen
Zerschlagen
Durch wunderschöne schwarze Schwingen
Krieche ich durch die Scherben meiner Liebe
Im endlosen Labyrinth von Emotionen
Ich hasse mich selbst
Bin mein erbittertster Feind
Und niemand lehrt mich die Liebe erneut
Wärmt die erbärmliche Ruine
Die in meiner Brust verrottet
Auf dass sie neu erstrahle in altem Glanz
Und das Leben wieder einkehre
In die verkommene, leere Hülle
Welche einst ich gewesen
Schenke mir den Kuss des Lebens
Der mich erlöst
Aus meinem Verließ aus Eis
Und brennendem Schmerz
Befreie mein Herz
Aus den Klauen der Einsamkeit
Und meine Seele aus dem Meer des Hasses
Oder schenke mir den Kuss des Todes
Eröffne mir die Tore der Erlösung
Und nehme mir mein verkommenes Leben
Nimm mir all den Schmerz
Die Verzweiflung
Schenke mir den Tod
Und gib mir Frieden...





Liebe
Liebe ist schön
Sagt man
Schmetterlinge im Bauch
Das Herz tanzt vor Freude
Die Seele so leicht
Als hätte sie Flügel
Und man möchte die ganze Welt umarmen
Ich liebe...
Aber meine Schmetterlinge
Haben Flügel aus Rasierklingen
Mein Herz ist zerschmettert
Meine Seele verbrannt
Im Licht der Sehnsucht
Zu hoch der Flug
Und ich möchte sterben
Liebe tötet...
Sage ich...

Spiegel
Ich schau in Dein Gesicht
Und sehe die Lüge
Die Trauer und den Schmerz
Ich weiß genau
Es geht Dir so wie mir
Du belügst Dich selbst
Betäubst Dich mit Alkohol und Drogen
Um nur nicht zu zerbrechen
Für Dein falsches Lächeln das niemand entlarvt
Außer mir
Denn ich weiß genau was Du fühlst
Kann Deine Seele schreien hören
Das Knirschen
Wie Dein Leben zerbricht
Wir haben denselben Feind
Versuchen ihn zu vertreiben
Wollen ihn besiegen
Doch wir sind viel zu schwach
Verlieren den Kampf
Gegen ein verdammtes Dasein
Gegen uns selbst...

In deinem Schatten
Mit einem einzigen Blick
Hast du mein Herz entflammt
Dein Licht erhellte das Dunkel
Meiner sterbenden Seele

Doch mein Herz verbrannte
In Deinem Feuer
Dein Licht erstrahlte so stark
Dass meine Seele erblindete
Denn Dein Herz ist gefesselt
Von einer fremden Macht
Gekettet mit Liebe
An ein anderes Herz
Und zurück bleibe ich
Eine ausgebrannte Ruine voller Asche
Versteckt in Deinem Schatten
In dem Du mich nicht mehr siehst...

Töte mich
Siehst Du denn meine Tränen nicht
Verborgen unter den blutigen Schwingen
Eines gebrochenen Engels
Fliehend vor dieser kalten Welt
Die Krallen der Ausweglosigkeit zerreißen meine Seele
Hinter den bunten Mauern der Glückseligkeit
Im Verließ des Harlekins
Zeige ich niemals wieder offen meinen Schmerz
Den Du als tödliche Waffe nutzt
Um Deine Schwächen an mir zu stärken
Du forderst eine Liebe die ich Dir niemals geben kann
Darum sehnst Du Dich nur noch danach
Mich hassen zu können
Willst mich leiden sehen
Verwandelst meine Zuneigung in blinden Hass
Und zerreißt mich wie Papier im Wind
Gefangen in einem Käfig aus Gold
Muss ich hilflos mit ansehen
Wie Du mich und meine Welt zerstörst
Und ich bin gefangen in Deiner Welt
Aus Lügen und Wahn
Zerbrechend hinter meiner Maske sage ich Dir
Auch Engel können sterben
Wenn man sie zertritt
Und erst wenn mein Licht erlischt
Wirst Du erkennen was Dunkelheit ist
Ich kann Dir niemals folgen
In das Labyrinth Deiner Seele
In dem Du Dich verirrst
Kann die Ketten nicht brechen
Mit denen Du mich erstickst
Also werde ich warten
Bis das der Tod mich erlöst
Denn dann werde ich auf Dich herabsehen
Ein Stern am Horizont
Lächelnd wenn Du selbst zerbrichst
In den weinenden Blumen
Auf meinem Grab...




Der Kuss
Der Tod öffnet seine Schwingen,
ein Tanz auf rasiermesserscharfen Klingen.
Sie gab ihm eine zitternde Hand,
welche er ganz fest an sich band.
"Wieso suchst du mich immer wieder?
Machst dich freiwillig so nieder?"
Mit sanften Fingern glitt sie über sein Gesicht,
welches erstrahlte in einem dunklen Licht.
"Es ist der qualvolle Schmerz,
der liegt erdrückend auf meinem Herz.
Am liebsten würd ich nur noch schreien,
um jenen aus meiner Seele zu befreien.
Doch lässt er mich einfach nicht los,
versetzt mir mit jedem Atemzug einen Stoß."
Er sah sie an mit feuerflammenden Augen,
fing nun an an ihrem Hals zu saugen.
Blut rannte hinab an seinem Mund,
eröffnete in ihrer Seele einen neuen Schlund.
Rote Tränen glitten an ihr hinab in einem Fluss,
der Tod gab ihr den lang ersehnten Kuss.

Engel
So schaue ich aus dem Fenster und sehe dich.
Du bist bei mir,
ein Engel,
erhellt vom Licht des Mondes.
Stark, mit weißen Flügeln.
Du nimmst mir all meinen Schmerz.
Du sprichst keine Worte,
sondern bist einfach nur da.
Du bringst mich zum Lachen,
erhellst meine Seele,
heilst meine tiefen Wunden.
Doch dann,
deine Flügel werden schwarz,
dein Körper blutrot und
du bist fort.
Und ich erwache aus meinem Schlaf.
Weinend,
traurig und
ohne Heilung.

Life, Love and Death
Crying hearts will stand in fire
shouting words of love desire
in a field of golden rye
my dreams and hope begin to die.
I feel so lost, like tears in rain
water from above kills my flame
forever here, a soul of ice
the innocence still softly cries.
The child is dead, the voice away
only the pain will always stay
and gently whispers my last song
know everything I did was wrong.

Todeswunsch
Dunkel...
Alles ist weg...
Die Wesen, die ich liebe - verloren.
Die Schönheit der Natur - zerstört.
Die Wärme des Lichts - erfroren.
Der Drang nach Wissen - beendet.
Die Kraft zu kämpfen - erschöpft.
Der Wille zu verzeihen - missbraucht.
Das Vergehen der Zeit - gestoppt.
Der Sinn des Lebens - vergeblich gesucht.
Und dann...
Stille...
Nur diese Stimme in mir...
leise, sanft lockend und doch kalt spricht sie ihn aus
meinen letzten Wunsch...

Liebe?
Liebe...
Stets bereit, den Hass zu vertreiben...
Oder bringt sie ihn mit sich?
Aufrichtig, sanft und heilend...
Oder verlogen, hart und verletzend?
Ein Wunder der Natur...
Oder ein ewiger Fluch?
Sterben wir für die Liebe?
Oder lieben wir um zu sterben?


Depression
Wozu lebe ich?
Lebe ich nur, um gequält zu werden?
Wirklich nur, um gesagt zu bekommen,
dass ich ein Versager bin?
Oder lebe ich bloß,
um mein Leben zu hassen?
Das Leben nutze ich nur aus,
indem ich versuche, es mir zu nehmen.
Mein Leben sagt mir nur ständig,
dass ich scheiße bin.
Oft frage ich mich:
"Ist das mein Los, was ich gezogen habe und nun so leben muss?"
Scheint ja so zu sein...
Dann mach ich wohl bald damit Schluß...

Tränen im Dunklen
Ich schaue aus dem Fenster...
es ist dunkel.
Dabei sehe ich mir mein Messer an
Und weine...
Weine um dich.
Erinnerungen kommen in mir hoch.
Sie spielen sich vor mir ab wie ein Film.
Es war so schön...
Oft haben wir hier aus dem Fenster geschaut...
Als es dunkel war.
Dabei haben wir versucht die Sterne zu zählen
Und gelacht...
Gelacht vor Freude.
Freude, die nicht mehr existiert.
Wieso nahm man dir das Leben?
Sie haben einfach so ohne dich zu kennen drauflos geprügelt.
Du hast ihnen doch nichts getan...
...sie zerfetzten dir die Organe
und mir die Seele...
Mit dir starben alle meine Träume und Hoffnungen.
Ich will so gerne zu dir kommen...
Dich wiedersehen und in die Arme schließen...
Will für immer bei dir bleiben...
Doch kann ich denn die Menschen, die mich lieben, so traurig machen?
So traurig wie dein Tod mich machte?
Nein!
Oder doch?
Du fehlst mir so!
Lieben mich diese Menschen überhaupt wirklich?
Natürlich!
Oder doch nicht?
Ich bin mir nicht sicher...
Das Messer glänzt im Mondschein.
Nein, heute wird es seinen Dienst noch nicht tun.
Aber wie lange halte ich diesen Schmerz noch aus?
Morgen werde ich wieder aus dem Fenster schauen.
Es wird wieder dunkel sein.
Ich werde mir wieder mein Messer ansehen...
Und wieder werde ich weinen...

Trauriges Ich
Ich schaue in den Spiegel.
Eine Mischung zwischen Trauer und Angst kommt in mir auf.
Bin das wirklich ich?
Tag für Tag starrt mich dieses düstere Gesicht an.
Der Blick ist stets traurig und verängstigt...
Die Augen sind vom vielen weinen angeschwollen...
Das dunkle Haar immer zerzaust...
Auf den blassen Wangen sind täglich Tränenspuren...
Der Körper ist in pechschwarze Kleider gehüllt...
Dieses Mädchen im Spiegel ist so traurig...
Ich wäre lieber ein fröhlicher Mensch...
Doch die Welt lässt es nicht zu.
So bin ich halt das Mädchen im Spiegel...
...das macht mich traurig...
nur gut, dass der Spiegel mir wenigstens den Anblick meiner Seele erspart...

Zu spät
Die Rasierklinge ist meiner Pulsader nah.
Mit jedem Wort, dass du zu mir sagst,
mit jedem Blick, den du mir "schenkst"
und mit jeder Ignoranz mir gegenüber
drückst du sie ein Stück näher.
Merkst du dass denn nicht?
Siehst du nicht die Schnitte in meinen Armen?
Ist dir nicht bewusst, dass du mordest?
Es scheint ja so zu sein.
Du machst immer weiter.
Übersiehst die Tränen in meinen Augen.
"Schenkst" mir einen letzten Blick...
...jetzt hast du es geschafft!
Nun stehst du an meinem Grab und fragst dich:
"Warum habe ich nie auf ihre Warnungen gehört?
Warum war ich immer so fies zu ihr?
Warum kann ich die Zeit nicht noch einmal zurückdrehen...?"

Das Messer - Der Schlüssel zur Freiheit
Dort liegt sie in ihrer Blutlache.
Es ist Mitternacht.
Neben ihr liegt das Messer,
das der Schlüssel zur Freiheit war.
Das Blut verlässt ihre Adern.
Das Leben ihren Körper.
Wegen dem Messer,
das der Schlüssel zur Freiheit war.
Sie hat starke Schmerzen.
Und doch lächelt sie.
Dies ermöglichte das Messer,
das der Schlüssel zur Freiheit war.
Ihr ganzes Leben lang hat sie gelitten.
Doch jetzt ist es endlich vorbei.
Der Todesengel kommt.
Er nimmt sie in seine Arme und bringt sie an einen besseren Ort.
Ihr letzter Dank gilt dem Messer,
das der Schlüssel zur Freiheit war...

Einsam
Ein einsamer Strand blickt auf das schwarze Meer.
Eine einsame Kerze durchbricht schwach die Dunkelheit
Ein einsames Mädchen steht im seichten Wasser.
Sie läuft in das schwarze Meer, den grauen Horizont vor Augen.
Das Salz brennt in ihren tiefen Wunden.
Der Schmerz treibt ihr Tränen in die Augen, die lautlos untergehen.
Sie geht weiter, bis sie den Boden unter den Füßen verliert.
Schwache Wellen treiben sie über das Meer.
Sie blickt zum Mond, der stolz am Himmel prangt...
Sieht eine Sternschnuppe, die leise im Dunkel verglüht.
Es war das letzte Bild das sie sah...
Ein einsames Mädchen treibt tot auf dem Meer.
Eine einsame Kerze ist stumm erloschen.
Ein einsamer Strand ist der einzige Zeuge...

Schatten
Ihr glaubt mich zu kennen,
doch was ihr von mir seht,
ist nur mein Schatten.
Ihr erkennt grobe Umrisse,
Aber keine Tränen.
Gerne würde ich aus der Dunkelheit hervortreten,
um euch zu zeigen, wer ich wirklich bin.
Einmal habe ich es gewagt,
aber ich musste schnell wieder fliehen.
Musste mich verstecken vor euren Vorwürfen,
euren Lügen und euren komischen Vorstellungen von Freundschaften.
Ich habe es versucht...
Aber ich war nicht stark genug.
Ich kehrte zurück in meine Welt und schloss den Vorhang zum letzten Mal.
Der Schatten vor ihm lacht...
Doch ich weine hinter ihm bittere Tränen...

Let me die
Let me fall asleep and never awake
Let me never hear your voices and never see you again
Let me die underneath a blue sky
On a wonderfull day like this I will quit my life
So many ways I tried
So many tears I cried
And my life will end this way
On a sunny autumn day
Those people who are loving me
Will share me with their memory
My gravestone will be in their hearts
All their life long I will be a part
...of them
Now I'm gonna say goodbye
The time has come and I will die

ICH
du sagst, du kennst mich
doch du irrst dich
denn keiner kennt mich, so wie ich
sag nicht, du hast mich gern
so wie ich bin
denn es ist nicht so wie du denkst
in mir drin
urteile nicht über meine Persönlichkeit
denn das ist etwas, was du nicht kennst
für immer verborgen in einer Dunkelheit
dem Schatten meiner selbst
hasse mich nicht,
liebe mich nicht
doch nehme mich wahr
versuche mich zu sehen, zu verstehen
denn auch ich will meine Wege gehen
auch wenn sie dir fremd sind
verschließe nicht deine Augen
vor meiner Person
lerne diesen Menschen kennen
der in meinem Körper wohnt
erst dann kannst du was für mich empfinden
brauchst dir nichts über mich erfinden
kannst deine Urteile über mich fällen
dich mir in den Weg stellen.

Dem Sensemann
Du kommst und nimmst dir was du willst
Verschwindest wieder in dein Reich
Im Dunkeln auch du eine Spur hinterlässt
Die Trauer mit sich trägt
Jeder weiß dass es dich gibt, jeder fürchtet dich
Doch niemand kennt dein Angesicht
Bis dessen Stunde geschlagen hat
Und du kommst und nimmst ihn mit
Doch ich habe keine Angst vor dir
Komm und hole mich, jetzt und hier
Trag mich hin zum ewigen Licht
Wenn mein Leben langsam erlischt
Ramme mir ein Messer in die Brust
Zu sehr plagt mich doch die Lust,
die Lust den Sensemann zu sehen
Durch ihn in den Tod zu gehen
Und ob sinnvoll oder nicht
Sehen will ich sein Angesicht
Und dass er mich vom Leben befreit
Dafür bin ich nun bereit
Fast leblos liege ich nun hier
Meine Seele, sie gehört dir
Holst mich aus dem Schatten hervor
Trägst mich zum ewigen Licht empor
Befreit von Sorge, Schmerz und Leid
Reiße ich dir herunter dein dunkles Kleid
...
Doch als ich dich sehe
Werde ich ängstlich
Beginne zu flehen
Kämpfe um mein Leben gegen dich
Flehe mich gehen und leben zu lassen
Beginne mich für den Entschluss zu hassen
Ich musste sterben um dies zu begreifen
Nun ist’s zu spät nach dem Leben zu greifen
Nun ist für mich alles vorbei
Ich bin müde und schlafe ein
...
Von Stimmen werde ich wieder wach
Liege in einem Bett, es ist Nacht
Der Gestank der Medizin liegt in der Luft
Ich sehe zwei Ärzte in weißer Kluft

Denke nach über das was geschah
Das was ich fühlte, dachte und sah
Es ist sicher, dass ich eines behaupten kann
Auch ich fürchte dich, oh Sensemann.

Was siehst du???
Da liegst du vor mir,
blass und leichenkühl,
mit blauen Lippen
und leeren Augen
siehst du mich an.
NEIN - du blickst
durch mich hindurch!!!
Was siehst du???
Siehst du überhaupt etwas???
ICH WEISS ES NICHT !!!
ICH WEISS ES NICHT !!!
KOMM ZURÜCK !!!
ZURÜCK !!!
Deine Hülle ist tot,
doch was sieht dein Geist???
Sieht er überhaupt etwas???
Sieht er meine Gefühle???
Meine Erleichterung???
Meine Befriedigung???
Meine Trauer???
Mein Leid???
ICH WEISS ES NICHT !!!
ICH WEISS ES NICHT !!!
KOMM ZURÜCK !!!
ZURÜCK !!!
Oder siehst du das BLUT???
Das BLUT an meinen Händen???
An unser beider Körper???
Auf dem Boden und an der Wand???
Sieht er mein befriedigtes Grinsen???
Oder meinen bereuenden Blick???
ICH WEISS ES NICHT !!!
ICH WEISS ES NICHT !!!
KOMM ZURÜCK !!!
ZURÜCK !!!
Zurück in deine Hülle !!!
Erhebe dich Leiche !!!
Belebe deinen Körper
Und töte meinen !!!
TÖTE MICH !!!
TÖTE MICH !!!
Doch nicht aus Rache,
sondern um mir zu zeigen,
was du sahst ...

Der Wunsch nach Liebe
Ein Wunsch so groß und schwer,
gleich dem kalten, wogenden Meer.
Sich bohrt mit undenkbarem Schmerz,
Stück für Stück in des Liebenden Herz.
Voll Verzweiflung und des Willens beraubt,
hat er sich eine Scheinwelt aufgebaut.
Die ihn täglich und mit neuer Unerträglichkeit,
zurückholt in seine trostlose Wirklichkeit.
Eine Welt in der er alleine steht,
seinen Weg suchend über spitze Steine geht.
Und sein einz'ger Führer durchs Leben in grau,
ist die Liebe zu einer Frau.
Die Frau, für die er würd' alles geben,
vor einiger Zeit schon trat in sein Leben.
Du, mein schwarzer Engel bist diese Frau.
Komm' und zeig' mir den Weg durch das Grau.
Lass‘ meine Träume nicht wie Blasen zerspringen,
die vom Schicksal getragen zu Grunde gingen.
Gib' mir die Chance meine Liebe zu zeigen,
mich dir zu zuneigen.
Doch wenn meine Liebe wird von dir verwiesen,
deine Gefühle nicht entsprechen diesen,
so lass' die Freundschaft, die wir halten
auch weiterhin im Leben walten.

Engel
Von Der Liebe verlassen,
vom Leben gehasst,
Alleine gelassen,
Im Sumpf der Einsamkeit.
Die Sicht wird immer klarer,
kein Funke mehr in mir.
Der Alptraum immer wahrer
Das Leben hat keinen Sinn.
Und mit jedem Tag, fühl
ich die Lüge meines Lebens.
Und je weiter ich mein Leben führe,
desto leichter wird der Schritt,
der mir Befreiung gibt.
Verlassen - Verfassen, werde nun diesen Abschied
Die Gewohnheit veranlasst,
Die Trägheit treibt an,
Die Trauer macht trunken
Und die Wahrheit treibt zur Flucht.
Flieg,
Mein Engel flieg.
Flieg mit mir,
Flieg mit mir noch einmal
Durch die Schluchten meiner kranken Seele.
Und flieg,
Mein Engel flieg.
Flieg mit mir,
Flieg mit mir noch einmal
Durch die Schluchten meiner kranken Seele.
Wenn ich mich so seh',
wenn ich mich erlebe.
Wenn ich mich betrachte,
Etwas hat Überlebt.
Und wenn ich Kraft und Einsicht fände.
Wenn ich selbst noch den Glauben an mich hätte,
wenn ich mich verstehen könnte,
nur für einen Augenblick.
Wenn nicht selbst der Tod mein Spiegelbild
Könnte ich mich selber an den Hände fassen
Wenn ich nur könnte.
Ich kann.
Verlassen - Verfassen, werde nun diesen Abschied
Die Gewohnheit veranlasst,
Die Trägheit treibt an,
Die Trauer macht trunken
Und die Wahrheit treibt zur Flucht.
Flieg,
Mein Engel flieg.
Flieg mit mir,
Flieg mit mir noch einmal
Durch die Schluchten meiner kranken Seele.
Und flieg,
Mein Engel flieg.
Flieg mit mir,
Flieg mit mir noch einmal
Durch die Schluchten meiner kranken Seele.
Flieg,
Mein Engel flieg.
Flieg mit mir,
Flieg mit mir noch einmal
Durch die Schluchten meiner kranken Seele.
Stürz mit mir,
Mein Engel stürz mit mir,
stürz mit mir
Stürz mit mir einmal
In die Schluchten meiner kranken Seele.
Stirb mit mir,
Mein Engel stirb.
Stirb mit mir,
Stirb mit mir in Einklang,
in den Schluchten meiner kranken Seele.
Stirb!!!
Stirb!!!


Der schwarze Engel
Ein Geschöpf so dunkel und böse
ein jeder es anfleht, daß es ihn erlöse.
Vom Todeskampf, den man wird spüren,
bei vollem Bewußtsein und ohne die Gunst sich zu rühren.
Ich befinde mich in diesem Todeskampf,
doch ist es für mich eher wie ein widerlicher Krampf,
der schon dauert seit dem ersten Tag meines Verderbens
und so flehe ich nun um die Erlösung des Sterbens!!!
Ich habe keine Lust mehr weiter zu Leben,
in Ewigkeit nach der Frommheit streben.
Ich will aber nicht wieder den selben Trott!!!
Ich will nicht zu diesem verfluchten Gott!!!
Diesem gehassten Wesen, dass mir dies hier bescherte.
Ich will zu jenem, den schon immer ich heimlich verehrte.
So flehe ich dich an, oh dunkler Engel des Sterbens,
bring mich an den Urquell des Verderbens.
Schließe mich ein in deine dunklen Schwingen,
lass das Geschrei von Gequälten in meinen Ohr erklingen und
trage mich herab zum Herrn des Böse,
um mich so aus der Hölle meines Lebens zu erlösen.

Warum nur Du ?
Warum kannst du diese Dinge sehen
die kein anderer erkennt
Warum kannst du meine Seele weinen hören
ganz tief in mir
Warum kannst du das gebrochene Herz in meiner Brust sehen
das in diesem verzweifelten Rhythmus vor sich hin schlägt
Warum weißt nur du
wer ich wirklich bin
warum kannst du als einziger den Mensch erkennen
der sich so gut in seiner eisigen Hülle versteckt
warum erkennst nur du mein einsames Ich
und die Hilfe die ich brauche
warum siehst nur du
die kleine Träne
die ich krampfhaft zu verbergen versuche
warum kannst nur du die Verzweiflung in mir fühlen
die so sehr von meiner Seele ergriffen hat
Warum kannst nur du mich verstehen ?

Der Engel
Ich erinnere mich noch genau an die Nacht in der Liebe
meinen von Hass durchfluteten Körper durchbrach
An die Nacht die mir mein unschuldiges Leben wiederschenkte
durch die Lippen eines Engels
Er kam schnell und unerwartet
Ich erkannte ihn an seiner Stimme
und bereits als der erste Mondstrahl
die Blumenwiesen küsste
und die Helle der Sterne die Wipfel der Bäume
mit ihrer Helle streichelte
war er da
ich kauerte im Schatten der Zeit
ängstlich, ohne jegliches Vertrauen in die Welt
und ohne Glauben an mich selbst
wartete ich auf ihn
und auf den Tod den ich von ihm zu bekommen erhoffte
doch er schenkte mir nicht das Sterben
sondern ein neues Leben
seine Hände ließ er ruhig
und voller Sänfte auf meinen kalten Wangen ruhen
und zärtlich küsste er meine Stirn
mit seinen unglaublichen Lippen
unbeschreibliche Wärme durchflutete meinen Körper
und ich empfand etwas
was sich vorher noch nie in meinem Vokabular bemerkbar gemacht hatte
- Vertrauen
Vertrauen und Sehnsucht nach Nähe
Er küsste mich langsam und innig
Noch nie war jemand so unglaublich zärtlich zu mir gewesen
sein heißer Atem erwärmte jeden Zentimeter
meines kalten Körpers
Ich hatte aufgehört zu zittern
hatte aufgehört
den Tag zu verachten
Ich wollte nur noch eines :
Durch ihn befreit werden
Und er befreite mich
von all dem Hass, von all der Skeptik
und vor allem von mir selbst
Durch ihn habe ich es geschafft mich loszureißen
von all den Dämonen in mir
von all meiner Besessenheit
und er küsste weiter
berührte mich wie eine Frau
nicht wie ein kleines Mädchen
und ich verspürte etwas nach dem ich mich immer gesehnt hatte
- Liebe
Die ganze Nacht wärmte und heilte er mich
und ich fing an mich wichtig zu fühlen
etwas das ich nie vorher so empfunden hatte
keimte in mir auf
Ich war ein Mensch
Ich durfte Fehler machen
Ich durfte schlecht sein
Doch ich hatte ein Recht auf Vergebung
Als jedoch der erste Sonnenstrahl die Baumwipfel erklomm
verließ er mich
und noch heute warte ich auf seine Rückkehr
jedoch nicht als Kind der Schatten
als Tochter der Verdammnis
oder besessen
Ich warte auf ihn
Als Frau



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